Ladewirkungsgrad

Tesla Ladeanschluss / LadewirkungsgradDas Laden eines Elektroautos ist kinderleicht: Ladeklappe öffnen, Ladekabel einstecken – und schon wird der Akku geladen. So einfach und so gut. Doch so einfach ist es nun doch nicht. Es gibt ein paar Dinge die man hinsichtlich Ladewirkungsgrad und Stromzufuhr wissen sollte.

Auf den On-Board-Lader kommt es an
den größten Einfluss auf den Ladewirkungsgrad hat der On-Board-Lader, der in einem Elektrofahrzeug oder Plug-in-Hybrid verbaut ist. Der Lader entnimmt dem Stromnetz einen Wechsel- oder Drehstrom (AC) und wandelt diesen in Gleichstrom (DC) um, mit welchem dann die Batterie geladen werden kann. Einfach gesagt handelt es sich um einen AC/DC Wandler. Wie bei allen Wandlungsvorgängen kann diese Umformung von AC- in DC-Ströme nur mit einem begrenzten Wirkungsgrad erfolgen. Dieser liegt bei den meisten On-Board-Ladern im Idealfall bei 85 bis 95 Prozent. Das heißt nicht der volle Strom aus der Steckdose landet auch im Akku.

Bekommt der On-Board-Lader zu wenig Strom sinkt der Wirkungsgrad des Laders deutlich. Bezahlen muss man allerdings die elektrische Energie, die ins Fahrzeug fließt. Den Verlust durch das Laden muss man also seinem Fahrverbrauch hinzurechnen, möchte man die eigentlichen Fahrkosten berechnen.

Dadurch ist es wichtig das die Automobil-Hersteller On-Board-Lader in ihren Elektroautos verbauen die einem hohen Wirkungsgrad haben.

Weiterhin spielt es eine entscheidende Rolle für den Ladewirkungsgrad, ob das Ladegerät auf das Laden mit nur eine Phase oder auf drei Phasen ausgelegt ist. Mit dreiphasigen Ladegeräten erreicht man eine höhere Ladeleistung an der heimischen oder öffentlichen Ladeinfrastruktur. Bei der Ladung an einer Schuko-Steckdose (einphasig, ca. 2,3 KW) wird meist nur ein Wirkungsgrad von 75 Prozent erreicht. Also geht beim Ladevorgang mit der Schuko-Steckdose jede vierte Kilowattstunde verloren.